uci c2 mishmar ha'emek- israel


Nach dem guten aber nicht perfekten Auftakt letzte Woche in Italien, ging es diesmal nach Israel zum ersten UCI Rennen der Saison. Da ich heuer im ersten Jahr in der U23 Kategorie starte spielen Weltcup Punkte eine immer wichtigere Rolle. Daher beschloss ich nach Israel zu fliegen um mir dort meine ersten UCI Punkte zu holen, aber dazu später mehr.

Am Flughafen Innsbruck
Am Donnerstag früh ging es zum ersten Mal für meine Eltern und mich von Innsbruck aus, zuerst nach Wien und später nach Tel Aviv, Israel. Die Einreiße verlief eigentlich sehr locker und mein Bike schaffte den Weg zum Glück auch. 100km nördlich in der Nähe von Nazareth fanden wir im Kibbutz Daliyya unsere Unterkunft für das Wochenende.
Kurz vor dem ersten Start
Am Freitagmorgen ging es dann in das nahe gelegene Kibbutz Mishmar Ha’Emek, wo auch die beiden Rennen stattfanden. Die Strecke kam mir sehr entgegen. 210hm auf 4,25km waren zwar extrem aber da die Strecke technisch sehr anspruchsvoll und schnell war, startete ich top motiviert.
6 Runden waren zu bewältigen. Vom Start an fuhr ich vollgas. Ich wollte mir unbedingt meine ersten Punkte holen. Zwischenzeitlich lag ich auf Rang 12 und dachte schon ich würde knapp scheitern. In der letzten Runde konnte ich mich aber auf Rang 9 vorarbeiten und fuhr auf einen Kasachen auf. Aufgrund einiger sportlich unfairer Manöver dieses Kontrahenten, kam ich beim Zielsprint zu Sturz. Zu Beginn ärgerte ich mich sehr darüber, doch am Ende zeigte ich mich glücklich über meine ersten Punkte.

Am Samstag stand dann schon das nächste Rennen am Programm. Ich merkte aber schon, dass ich gestern über meinem Limit gefahren war und meine Beine sich nicht wirklich erholt hatten. Die Strecke war ein wenig verändert, aber das Höhenprofil sah nahezu gleich aus. Vom Start weg war mir bewusst, dass ich heute Leiden werde und 25 Grad machten das Rennen auch nicht einfacher. Am Ende sah dann auch nicht mehr als der 15. Platz heraus.

 Am Nachmittag konnte ich noch einige Eindrücke des Landes genießen, aber viel Zeit blieb uns leider nicht, denn bereits um 12 Uhr am Sonntag waren wir wieder am Flughafen um den Flieger in Richtung Heimat zu erwischen.

vor dem See Genezareth 180m unter dem Meeresspiegel





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