c1 graz/stattegg

Nach meinem Pech beim Heimrennen wollte ich mir selbst beweisen, dass meine Form stimmt. So versuchte ich von Anfang an das Tempo der Führenden mitzugehen. Leider ist mir das nicht ganz gelungen und ich musste gleich in der 2ten Runde Tribut zollen. Die Beine waren immer noch nicht ganz frisch, wie ich es eigentlich erhofft hatte, aber die drei Runden im Stehen zu absolvieren forderte muskulär doch mehr von mir. Ich hatte das aber schon im Training verspürt, dachte aber ich würde bis zum Wochenende regenerieren.
Man kann, meiner Meinung nach, erkennen, dass ich gekämpft habe :)

Aber zurück zum Rennen. Gleich in der ersten Runde kam ich zu Fall und verdrehte mir den Lenker. Da der Untergrund sehr rutschig war, dachte ich, es komme einmal mehr zu einer Tragepassage und sobald ich vom Bike müsse, werde ich ihn wieder gerade drehen. Gesagt, getan, aber ich kam erneut zu Sturz und das Prozedere wiederholte sich. Dieses mal lädierte ich mir die rechte Schulter und mein Knie. Dennoch konnte ich den 5ten Rang beibehalten. In Runde drei musste ich erneut vom Rad, auf unfreiwilliger Basis und so konnte ein slowenischer Fahrer aufschließen. Ich wollte ihn aber keinesfalls passieren lassen, da Rang 6 keine UCI Punkte bringen würde. Ich musste mich sehr quälen um das Hinterrad zu halten. In der vorletzten Runde nahm ich dann mein Glück in die Hand und startete eine Attacke und sie glückte. Ich gab alles um diese Position nach Hause zu fahren. Ich hoffte nur, dass ich keinen Defekt habe. Und siehe da ein weiterer hart verdienter UCI Punkt auf meinem Konto.
Mein lädiertes Knie

Nun steht ein rennfreies Wochenende auf dem Programm, bevor ich mich auf den ersten Weltcup in Albstadt vorbereite. Zuvor stehen aber noch 2 Maturaprüfungen an.


Danke an Mario Billich für die tollen Fotos

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