weltcup finale meribel

Vergangenes Wochenende stand das Weltcupfinale im französischen Meribel an. Nachdem ich mich in den vergangenen 2 Wochen vor dem letzten großen Ziel in Livigno perfekt vorbereiten konnte, fuhr ich mit großem Selbstvertrauen nach Frankreich. Vor allem am Berg konnte ich meine Geschwindigkeit deutlich verbessern.

Mit dem tollen Ergebnis in Ischgl war ich aber auch für den Eliminator top motiviert! Ich wollte im letzten Weltcup der Geschichte um die Punkte mitfahren, aber auf Grund diverser Probleme bin ich nichtmehr an rechtzeitig zur Anmeldung gekommen und musste somit auf einen Start verzichten.

Somit legte ich den vollen Fokus auf das Cross Country. Die Strecke war definitiv nicht einfach. Um ehrlich zu sein zählt sie für mich persönlich zu den selektivsten Strecken im gesamten Rennzirkus. Nach langem hin und her entschied ich mich für mein Hardtail Haibike Greed Team 29“.

Am Start kam ich wie immer sehr gut weg! Als es bei den Serpentinen hoch ging öffneten einige Fahrer aber das Absperrband und 20 Fahrer liefen an mir vorbei. Nach der ersten Runde war ich bereits 4 Minuten hinter den Führenden. Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl nach der ersten Runde kaum gefahren zu sein. Ich legte dann ab Runde 2 Tempo zu und konnte einen sehr guten Rhythmus fahren. Bergauf hatte ich sehr guten Druck am Pedal und in der Abfahrt machte ich kaum Fehler. In der 5ten Runde kam ich dann leider kurz  zu Fall und konnte dadurch nichtmehr in die letzte Runde gehen (auf Grund der 80%  Regel).



Ich war mit meiner Leistung sehr zufrieden, aber auf Grund der Tatsache, dass ich das komplette Rennen nicht fahren konnte auch ein wenig enttäuscht. Dennoch war es ein tolles Erlebnis vor dem französischen Publikum zu fahren. Die Zuschauer waren der Wahnsinn!!!

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