Ischgl Ironbike Festival

Zum ersten Mal bildete der Ironbike in Ischgl eine ganze Rennwoche! Den Start machte die Alpenhaus Trophy am Mittwoch "Abend" mit 930hm auf 7,7km auf die Bergstation Idalp. Meine Startzeit zum Bergzeitfahren war 21:14- so spät wie noch nie :D Relativ unvorbereitet und erst spät entschlossen nahm ich diese Tortur ins Visier. Etwas zu schnell ins Rennen gestartet musste ich zur Hälfte an Tempo einbüßen! Mit einer Zeit von 44:35,2 erreichte ich als 8ter in der Lizenzklasse das Ziel (Tiroler Meister U23 Hillclimb :D ).

Der Hillclimb bei Flutlicht lieferte tolle Bilder (von bikeboard.at) 



Ischgl bei Nacht! Tolle Atmosphäre, aber auf der Idalp auf 2300m Seehöhe wird die Luft dünn zum Atmen
Nach einem Tag Erholung zu Hause ging es am Freitag mit dem berühmten Palio (XCE) weiter. Im Vorjahr konnte ich diesen Event noch Gewinnen. Dieses Jahr musste ich mich mit Platz 4 begnügen! Im Finale war ich gegen den Weltmeister Federpiel, sowie Wagenbauer und Leisling in die Pedale getreten. Am Ende musste ich in der letzten Kurve Leisling noch vorbei lassen und vergab so den 3ten Platz- Schade!
Das Finale beim Ischgl Palio (von Links: Wagenbauer, Leisling, ich, Federspiel) 

Am Donnerstag wurden noch 30Grad gemessen, von diesen waren wir am Freitag weit entfernt! Die Temperaturen lagen bei der 10Grad Marke und der Regen machte die Sache dann auch noch zu einer nassen Angelegenheit! Am Idjoch lagen 30cm Schnee und somit musste die Extrem Distanz etwas entschärft und gekürzt werden.
Tolle Gespräche vor und nach dem Rennen mit bekannten Gesichtern
mach die Marathon Szene zu etwas ganz besonderem!

Beim Quatschen mit Freund, Vorbild und MTB- Legende Christoph Soukup
Zum ersten Mal traute ich mich bei einer Langdistanz an den Start! 63km und 3300hm galt es am Samstag dann bei frischen Temperaturen zu bezwingen. Ich fühlte mich am Anfang nicht sehr frisch und konnte bereits am ersten Berg das Tempo nicht mitgehen. Auf die Idalp konnte ich dann aber ein gutes Tempo hochfahren. Ich hatte ab da keine Ahnung was mich noch erwarten sollte. Ich wurde von den Erzählungen aber nicht enttäuscht! Es warteten noch die steilsten Anstiege, die ich je gefahren bin. Mit einer Zeit von 3:39:01 wurde ich als 23. in der Lizenzkategorie gewertet- gar nicht mal so schlecht für's erste Mal!

Noch knapp unterhalb der Schneegrenze! 

Die angezuckerten Berge im Hintergrund! Leider blieben dadurch die technischen Trails verwehrt! 



Fast geschafft! Die letzte Abfahrt!

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