Rapha Supercross München

#crossishere nichts ist mehr in als Hashtags und nichts ist besser um den aktuellen Boom ums Thema Cyclocross zu beschreiben! Nun ich habe zum ersten Mal eine Startnummer für ein Cyclocross Rennen an's Trikot gepinnt. Dafür habe ich mir das mittlerweile kultige Rapha Supercross im Münchener Olympia Park ausgesucht.


Zugegeben ich war schon lange nichtmehr so nervös, da es für mich eine komplett neue Erfahrung war. Ich hatte keine Ahnung, ob ich den technischen und vor allem physischen Ansprüchen gerecht werden würde, da ich gerade mehr oder weniger frisch aus der Trainingspause gekommen bin. Trotzdem habe ich mich kurzfristig noch zu einem Start überreden lassen.


Da München ja quasi nur einen Katzensprung entfernt ist, bin ich gemeinsam mit meinem Edel- Soigneuer (
soigneur (swʌnˈjə) / noun / Definition in English: In cycling, a person who gives training, massage, and other assistance to a team, especially during a race.) Felix Wiesbauer am Renn(Sonn-)tag angereist.


Da laufend Rennen gefahren wurden, war es nur sehr begrenzt möglich auf dem Kurs zu trainieren. 2 Runden, mehr ging sich nicht aus. Kurz vor dem Start hatten wir noch kleine organisatorische Probleme. Mein Trikot war aus welchem Grund auch immer nicht Regelkonform und ich durfte damit nicht starten! Zick zack und ich habe das Trikot umgedreht und bin mit den Nähten nach außen da gestanden :D Die Fahrer die keine Punkte im Cup hatten wurden per Los für den Start aufgerufen. Ich hatte Wahnsinns Glück und wurde als Vorletzter aufgerufen. 100 Leute also zu überholen... Ich stellte mich 4m hinter das Feld und als der Startschuss fiel machte ich praktisch einen fliegenden Start ins Feld und konnte mich so innerhalb einer Sportplatzrunde von Position 100 auf 40 vorarbeiten. Ich hatte große Freude daran Fahrer um Fahrer zu überholen und konnte mich dann zur Mitte des Rennens auf die 20igste Position vorarbeiten.

Da ich ein Tubeless Setup fuhr musste ich leider einen Boxenstop im "Depot" (bei uns im MTB Zirkus heißt das Techzone) einlegen und meine Reifen aufpumpen. Dann nahm ich das Renne sofort wieder auf, musste aber wertvolle Plätze und Sekunden liegen lassen. Mit den letzten Körnern ging ich in die Schlussrunde. Am steilsten Anstieg entwich mir wieder Luft und ich beendete das Rennen auf dem 24 Platz. Gar nicht mal so schlecht für den ersten Versuch! Ich bin aber heiß auf mehr ;)





Der Soigneur Felix freut sich auf den ersten Kaffee von vielen an diesem Tag :D
Da Radfahren und der Kaffeekult Hand in Hand gehen, ließen wir es uns nicht nehmen einen Kaffeestop in Irschenberg bei der Rösterei Dinzler einzulegen. 



When in Bayern...




Der letze Smile vor dem Start!


Die Verpflegung soll geübt sein! 


#crosstober Der Kurs hat sichtlich Spaß gemacht und meine neue Haibike NOON Maschine hat wieder ein paar Blicke auf sich gezogen. Der Olympiapark bot eine tolle Atmosphäre!!!


Das Trikot inside- out und vollgas 1 Stunde lang!!!

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